Die neue Platte ist ein eigenes Gerät
Nach Übergabe oder Einbau die Namen mit lsblk vergleichen. Die beiden NVMe um 1TB bleiben. Dazu erscheint eine Platte um 2TB. Alle drei haben den Typ disk. Kein neuer Controller fasst sie zu einer logischen Platte. Partition, Dateisystem und Einhängepunkt entstehen einzeln.
Ein vorhandenes Software-Array aus den beiden 1TB nimmt die 2TB nicht von selbst auf. Die Mitgliederliste steht in der Systemkonfiguration. Der Einbau ändert sie nicht. Ob die neue Platte dazukommt, ist eine spätere Entscheidung. Bei ungleicher Größe richtet sich ein Spiegel meist nach der kleineren Platte.
Es gibt kein Hardware-Array zum Beitreten
Die Standardplatten: 2 × 1TB NVMe, ohne Hardware-RAID, direkt angebunden. Die Zusatzplatte: 2TB NVMe, direkt angebunden, außerhalb eines Hardware-Arrays. Im Gehäuse sitzt keine Karte, die diese NVMe verwaltet. Ein Hardware-Volume, dem man beitreten könnte, wurde nie angelegt.
Ein Knopf „Array beitreten“ hat keine Hardware-Operation. Möglich ist eine Partition im System oder ein Software-Array mit einem Werkzeug wie mdadm auf leeren Platten. Das zweite überschreibt die beteiligten Platten und passt nur, wenn dort nichts bleiben soll.
Prüfung nach dem Einbau
Die Zahl der Geräte
nvme listzeigt das neue 2TB-Gerät. Seriennummer oder Name notieren, damit der Partitionierungsbefehl nicht die Systemplatte trifft.Noch kein Einhängepunkt
Vor der ersten Nutzung ist MOUNTPOINT leer. Hängt die Platte schon, erst klären, ob Installation oder ein Skript das geschrieben hat.
Eigene Partition, UUID in der fstab
In
/etc/fstabdie UUID, nicht/dev/nvmeXn1. Nach einem Neustart können Nummern tauschen. Die UUID nicht.Gastplatten oder Datenverzeichnis umlegen
Proxmox kann ein Verzeichnis auf der neuen Platte als Speicher nutzen. Ein Datenverzeichnis einer Datenbank ebenfalls. Vorher das Schreiben stoppen, danach prüfen, ob die Dateien auf der neuen Platte liegen.
Der Preis läuft mit der Maschine
$84 je Platte und Monat. Null, eine oder zwei Platten. Der Betrag geht zuerst in die Monatsmiete, dann mal die Monate: 1, 3, 6 oder 12, ohne Rabatt. 128GB beginnt bei $455, 256GB bei $612, noch ohne Zusatzplatte. Eine Platte auf 128GB ergibt $539 im Monat und $1,617 im Quartal.
Speicherstufe und Zusatzplatte sind getrennt. 256GB ist die eigene Stufe, keine Nachrüstung auf 128GB. Die Platte ändert die CPU nicht: beide Stufen sind EPYC 7543P, 32 Kerne, 64 Threads.
| Zusatz | Im Monat | Im System |
|---|---|---|
| 0 | $0 | nur die zwei 1TB |
| 1× 2TB | $84 | eine weitere disk |
| 2× 2TB | $168 | zwei weitere disk |
Was nicht passt
Systemplatte und neue Platte nicht zu RAID 0 verbinden, nur damit es wie eine Platte aussieht. Fällt eine aus, fallen System und neue Daten zusammen. Die neue Platte auch nicht in einen Hardware-Volume-Namen formatieren, den es nicht gibt.
Redundanz bleibt eine Sicherung außerhalb der Maschine. Die Zusatzplatte hat keinen Hardware-Spiegel. Standort Tokio. Der Zugang ändert sich nicht: Linux per SSH, Windows per RDP, Adresse in der Konsole.
Daten am Tag des Einbaus
Beim ersten Start die neue Platte als eigenes Dateisystem formatieren und an ein neues Verzeichnis hängen. Große Verzeichnisse, die Schreibpause vertragen, zuerst kopieren, Zahl und Größe prüfen, dann den Pfad des Dienstes ändern und den Dienst starten. Das Original nicht löschen, bevor der neue Pfad eine volle Lese- und Schreibrunde getragen hat.
Zwei Zusatzplatten bleiben zwei disk, kein Hardware-Volume von 4TB. Je ein Verzeichnis, oder ein Software-Spiegel oder -Stripe, solange beide leer sind. Ein Stripe: fällt eine Platte aus, sind die Dateien beider unlesbar. Datenbank und die einzige Kopie einer Site gehören nicht auf diesen Stripe.
1TB und 2TB sind ungleich. Im selben Spiegel richtet sich der Platz meist nach der kleineren. Die vollen 2TB bleiben durch ein eigenes Einhängen. Die beiden 1TB tragen weiter System und vorhandene Daten.
Die Rechnung folgt dem Zeitraum der Maschine. Monat: $84 oder $168. Quartal dreifach, Halbjahr sechsfach, Jahr zwölffach. Bestellbar sind 0, 1 oder 2. Die Zahl steht in der Monatsmiete dieser Bestellung.
Nach der fstab einmal neu starten. Das neue Verzeichnis ist da, die Wurzel der Systemplatte auch. Fehlt die neue Platte, zuerst die Stückzahl in der Bestellung, dann im Ticket die Zahl aus lsblk. Keine Partition auf einem Gerät, das noch unklar ist.
Beim Kopieren eines großen Verzeichnisses den Dienst anhalten, der dorthin schreibt. Danach Dateizahl und Bytes vergleichen, dann die Konfiguration ändern und starten. Datenbankdateien nicht kopieren, während der Dienst sie offen hat. Ein logischer Export, dann Import auf der neuen Platte, ist näher. Gastplatten: Gast aus, Dateien verschieben, Speicherpfad ändern.
Ein Software-Spiegel aus zwei Zusatzplatten braucht zwei leere Platten nahe 2TB. Die 1TB-Systemplatte bleibt draußen. Während der Synchronisation sinkt die Leistung. Geschäftsdaten erst danach. Vorher ist das Array degradiert und noch keine Redundanz. Die einzige ungesicherte Kopie liegt währenddessen nicht nur auf diesem Spiegel.
Die Stückzahl steht in der Bestellung.
Ab $455 im Monat