Zuerst prüfen: direkt, kein Array-Mitglied
Nach der Anmeldung die Blockgeräte lesen, bevor ein Dateisystem entsteht. Unter Linux: lsblk -o NAME,SIZE,TYPE,MOUNTPOINT,MODEL. Zwei NVMe um 1TB erscheinen je als disk, ohne Partition oder nur mit der Partition der Installation. Kein Gerät namens md, kein Einstieg einer Hardware-Array-Verwaltung. Das ist der erwartete Zustand.
Hängt eine Platte schon an der Wurzel und die andere ist leer, hat das Installationsprogramm nur eine Platte benutzt. Die leere Platte kann allein partitioniert werden. Ob sie in ein Software-Array kommt, erst nach der Sicherung. Die Platte mit der Wurzel verliert ihre Partitionen nicht, solange keine Sicherung außerhalb liegt.
Die Kapazität ist die Summe
Direkt heißt: das System sieht beide Platten. Eine trägt das System, die andere Daten. Beide können auch Abbilddateien von Gästen halten. Zusammen nahe 2TB, abzüglich Partitionstabelle und Dateisystem. Wer RAID 1 erwartet und nur 1TB rechnet, findet in lsblk zwei Zeilen disk.
Ohne Hardware-Array bleibt die zweite Platte lesbar, wenn die erste ausfällt. Verzeichnisse, die über beide Platten liegen, füllen sich nicht von selbst. Der Einhängepunkt entscheidet, nicht eine Karte im Gehäuse.
Drei Nutzungen tauschen Verschiedenes
| Nutzung | Etwa | Wenn eine Platte ausfällt |
|---|---|---|
| Getrennt eingehängt | nahe 2TB | nur die Verzeichnisse dieser Platte |
| Software-RAID 1 | nahe 1TB | die andere Platte hält dieselbe Kopie |
| Software-RAID 0 | nahe 2TB | die ganze Gruppe fällt aus |
Getrennt passt, wenn System und Daten klar getrennt sind. Datenbank, Sicherungskopie und Gastplatten liegen auf der zweiten Platte, die Wurzel auf der ersten. Ohne Spiegel liegt die Sicherung außerhalb dieser Maschine.
Software-RAID 1 tauscht Platz gegen eine Kopie. Zwei Platten à 1TB ergeben etwa den Platz einer Platte. Schreiben trifft beide, Lesen kann sich teilen. Ein Plattenausfall ist abgefangen, ein Löschen nicht, und nicht der Ausfall beider. Vor dem Aufbau verschwinden die Partitionen der beteiligten Platten.
Reihenfolge
Die Namen notieren
lsblkundnvme listschreiben Namen wie/dev/nvme0n1und/dev/nvme1n1. Nicht nach der Reihenfolge raten. Nach einem Neustart können die Nummern tauschen.Daten hinauskopieren
Ein Array überschreibt die beteiligten Platten. Sitzt das System auf einer, bleibt diese draußen. Nur die leere Platte wird allein partitioniert.
Eine Nutzung, dann Partitionen
Getrennt: Partition und
mkfsauf der leeren Platte, in/etc/fstabper UUID. Spiegel: Array auf zwei freien Platten, Dateisystem auf dem Array-Gerät.Eine kleine Wiederherstellung
Nach dem Spiegel prüfen, ob beide Mitglieder synchron sind. Eine kleine Datei aus der Sicherung in ein temporäres Verzeichnis holen und öffnen.
Die Standardplatten kommen direkt
Beim AMD EPYC 7543P, 128GB oder 256GB, sind die Standardplatten 2 × 1TB NVMe, ohne Hardware-RAID, direkt angebunden. Die Monatsmiete ist $455 oder $612. Der Speicher ändert die Anbindung der Platten nicht. Mehr Platz: 1 oder 2 Platten à 2TB NVMe, $84 je Stück und Monat, ebenfalls außerhalb eines Hardware-Arrays.
Standort Tokio. Vorinstalliert unter anderem Ubuntu, Debian, AlmaLinux, CentOS Stream, FreeBSD oder Proxmox VE. Legt Proxmox Gastplatten in ein Verzeichnis oder auf eine eigene Platte, entscheidet vorher, ob die zweite NVMe eigener Speicher oder ein Software-Array ist. Ein Hardware-Volume entsteht nicht, weil keine solche Karte sitzt.
Wann noch kein Array
Füllt die Wurzel eine Platte und es gibt keine Sicherung außerhalb, zuerst nicht neu gruppieren. lsblk und die Einhängepunkte reichen. Unterschiedliche Modelle oder Größen ergeben keinen symmetrischen Spiegel. Die zugekaufte 2TB-Platte ist ebenfalls direkt und tritt nicht von selbst zu den beiden 1TB.
Der Zugang bleibt: Linux per SSH, die Adresse in der Konsole. Die Plattenanordnung ändert Hostname und Port nicht.
Spiegel und Sicherung
Software-RAID 1 hält auf beiden Mitgliedern dieselbe Kopie. Ein Löschen, ein Formatieren, eine leere Datei erscheinen auf beiden. Der Spiegel ersetzt die Sicherung nicht. Datenbank, Gastplatten und Site-Dateien liegen noch einmal außerhalb dieser Maschine. Ab und zu eine kleine Datei aus der Sicherung öffnen.
Getrennt eingehängt können Systemplatte und Datenplatte verschiedene Takte haben. Beide Sicherungen nicht auf die NVMe schreiben, die gerade ersetzt oder neu partitioniert wird.
Vor dem Array noch einmal die Größe. Beide nahe 1TB, dann passt ein symmetrischer Spiegel. Ist eine deutlich kleiner, richtet sich der nutzbare Platz nach ihr. Dann lieber getrennt: die größere für Daten, die kleinere für das System. Die 2TB-Zusatzplatte gehört nicht in denselben Spiegel wie die beiden 1TB.
Nach dem Aufbau Name oder UUID in die Startkonfiguration und in die fstab. Nur in der laufenden Sitzung zusammengesetzt, kann das Gerät nach dem Neustart da sein, das Dateisystem aber nicht am alten Verzeichnis. Einmal neu starten. Wurzel oder Datenverzeichnis am erwarteten Ort, Mitglieder synchron, nicht dauerhaft degradiert. Im degradierten Zustand keine neuen Geschäftsdaten, bis beide Mitglieder zurück sind.
Liegen Gastplatten von Proxmox in einem Verzeichnis, ist das Dateisystem darunter genau diese Wahl: Spiegel, zweite Platte oder später die 2TB. Für den Gast sind das verschiedene Speicherverzeichnisse. Der Assistent legt kein Hardware-Volume an. Ein falsches Verzeichnis später umziehen: Gast anhalten, dann die Dateien verschieben.
Zuerst den Speicher, dann die Frage nach der Platte.
Ab $455 im Monat